Neun Monate Elternzeit und nichts ist wie es war – 2

cd_trog

Es ist tatsächlich nicht bei meinen ersten Entdeckungen geblieben. Wenn ich zwar an manchen Stellen leere oder nur noch halbgefüllte Regale gesehen habe, so gibt es aber auch noch volle Regale. Die CD-Tröge – wie wir sie nennen – in unserer Mediothek sind so ein Beispiel.  Und nicht nur gut gefüllt sind sie, sondern auch neu beschriftet. Die Tröge und die CDs  sind mit neuen Schildern versehen. Diese gelben „Interessenkreisschilder“ sind bekannt aus dem Nahbereich: Moderne Unterhaltung, Biographie, Historischer Roman, Science fiction usw. Das macht die Suche nach dem bevorzugten Genre einfacher.

romane_a-zZusätzlich wird die Suche erleichtert durch die Sortierung von A – Z nach den Autoren. Und das nicht nur bei den Hörbüchern, sondern auch bei den Romanen im Nahbereich. Dort werden immer mehr Interessenkreise alphabetisch sortiert. Das gefällt mir!

juwel_ikDas Projekt „Mehr Raum für Menschen“ erfordert auch Neuerungen in unserer Kinder- und Jugendbücherei. Diese habe ich als erstes in unserem neuen Bücherbus entdeckt. Selbst dort und in unseren Stadtteilbüchereien spiegeln sich die Änderungen wider. Es gibt Interessenkreisschilder in grün-türkis und mit neuen Themen: Manga, leben eben, Mystery, Fantasy future und Thriller. Und hier komme ich wieder ins Spiel: Die Regale brauchen neue Beschriftungen, die ich als eine meiner ersten Aufgaben nach der Elternzeit erstelle.
Ich muss allerdings nochmal bei meinen Kolleginnen und Kollegen nachhaken: Es wird dauernd von irgendwelchen Juwelen oder so gesprochen. Was bedeutet das denn wohl? Da schaue ich mir doch mal die Ergebnisse unserer Arbeitskreise an. Vielleicht erfahre ich dadurch mehr…

Sie sehen, ich bin wieder im Arbeitsalltag angekommen. Vieles hat sich verändert, aber vieles ist auch so geblieben wie es war. Wir sind alle gespannt, wie es mit dem Projekt weitergeht und welche Veränderungen es bis ins Jahr 2015 geben wird. Ich freue mich darauf!

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Neun Monate Elternzeit und nichts ist wie es war…

Mit einem Kind verändert sich das ganze Leben: Der eigene Lebensrhythmus wird komplett durcheinander geworfen, die Schlafens- und Essenszeiten passen sich dem Baby an. Spaziergänge mit dem Kinderwagen, Babyschwimmen und Shoppingtouren in Läden mit Babybedarf nehmen viel Zeit in Anspruch. Gespräche werden nur noch übers Essen, Schlafen, Wickeln und den Fortschritten des Babys geführt.
Da könnte es doch beruhigend sein, nach neun Monaten wieder in den altbekannten Arbeitsalltag in der Stadtbücherei Münster einzusteigen.

Aber selbst hier ist nichts mehr wie es war?!?

vm_dvdSchon bei Besuchen in der Bücherei habe ich einiges bemerkt. Frischgebackene Eltern haben nicht mehr so viel Zeit zu lesen. Entweder hält die eigene große Müdigkeit davon ab oder man ist dauernd mit dem Kinderwagen unterwegs. Daher sind in der Elternzeit DVDs oder Blu-rays eine echte Alternative geworden, muss ich gestehen. Diese bestelle ich mir natürlich in der Bücherei und leihe sie aus. Nur finde ich sie gar nicht mehr im Vorbestellregal. Vielleicht hätte ich die Vorbestellmails richtig lesen sollen, sie sind inzwischen an der Servicetheke abzuholen.

kreativ_gestaltenViele Veränderungen hat es im Nahbereich gegeben. Da wollte ich nach Näh- und Basteltipps suchen und habe die Auswahl „Kreativ gestalten“ und „Für Gruppe, Fest und Feier“ nicht mehr gefunden. Im 2. Obergeschoss bei der großen Abteilung „Sport Spiel Basteln“ entdecke ich die verschiedensten Kreativhefte. Ein paar Schritte weiter sind die weiteren Hobbybücher nicht weit entfernt. Der neue Standort gefällt mir daher viel besser.

fremdsprachigAuf dem Weg ins zweite Obergeschoss fallen mir mehrere Schilder auf. „Fremdsprachige Romane finden Sie im 1. Obergeschoss bei der Belletristik“. Dann sind diese also auch nicht mehr im Nahbereich sondern zwischen Romanen und den Sprachbüchern aufgestellt.

noten_leerWarum das so ist, erzählen mir meine Kollegen: „Mehr Raum für Menschen“ nennt sich das Projekt der Stadtbücherei. Das erklärt auch die leeren Regale, die ich entdeckt habe. Große Lücken sind z. B. in den Regalen im Untergeschoss für Musiknoten entstanden. Zum Glück gibt es die Noten aber immer noch. Sie haben ihren neuen Standort im Magazin. Auf Nachfrage werden sie von den Kolleginnen und Kollegen in der Mediothek herausgeholt und können natürlich ausgeliehen werden. Ähnliches gilt für die Informatik-Abteilung. Auch hier sind freie Regalflächen entstanden, die Bücher können ebenfalls aus dem Magazin heraus ausgeliehen werden.

informatik_magazin

Viel hat sich in den letzten Monaten getan und noch mehr wird in den nächsten Monaten passieren. Bestimmt entdecke ich noch mehr und werde darüber berichten.